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Interview mit Kinkster Chris

„Wenn ich meinen Fetisch auslebe, fühle ich mich als ehrlichste Version von mir selbst“

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veröffentlicht am 25. Februar 2021

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Hallo Chris, danke, dass du bei diesem Interview mitmachst. Kannst du dich an Situationen erinnern, als du deinen Fetisch das erste mal entdeckt hast?
Die früheste kinky Erinnerung, die ich habe ist, als meine Schwester und ihre Freundin mich an einen Stuhl gefesselt haben, und wollten, dass ich versuche, zu fliehen… was ich geschafft habe. Ich war erst 6-7, und ich erinnerte mich, dass ich gar nicht raus wollte, und etwas enttäuscht war, als ich konnte. Ein paar Jahre später habe ich mich selbst nach der Schule mit einem Springseil an ein Klettergerüst gefesselt. Ich weiß nicht mehr, wie ich das hinbekommen habe, und auch nicht wie ich diese Aktion vor mir selbst gerechtfertigt habe, aber ich nehme an, ich war von Geburt an interessiert an Bondage. In dem Alter habe ich natürlich noch nicht verstanden, warum ich das so mochte, oder was ich alles damit machen könnte. Es war nicht sexuell, es war einfach das schönste Spiel überhaupt.

Viele Leute haben in ihrer Jugend ein paar kulturelle Bezugspunkte, über die sie in die Kink-Welt eintauchen; wie war das bei dir?
Ich habe die alte Batman und Robin Serie gesehen, sowie auch MacGyver. In beiden Serien sind die Helden regelmäßig gefesselt worden und das hat mich immer fasziniert. Besonders Robin in seinem extrem engen und entblößenden Outfit, der immerzu gefesselt, und dann von Batman gerettet wurde… Ich meine, irgend jemand im Produktionsteam hat doch gesehen, was die da machen, oder? Das ist vielleicht der Grund, warum ich so auf Männer in enger schwarzer Kleidung, und warum ich es mag, Kleidung zu tragen, in der man so entblößend und verletzlich ist.

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Als du dann ein junger Erwachsener wurdest, wie ging deine kinky Entwicklung weiter?
Ich spielte ganz einfache Sachen mit einigen Typen in meinen frühen Twenties. Keiner von uns wusste, was wir taten, und ich das alles hat mir auch nicht wirklich genug gegeben. Nachdem ich jahrelang auf Recon herumgeschlichen bin, habe ich einen älteren Typen aus Melbourne getroffen. Ich habe mich bis dahin immer dafür gefürchtet, ältere Männer zu treffen, einmal wegen des Altersunterschieds, und auch, weil ich nicht zu Fremden ins Haus wollte. Aber ich habe es gemacht, und es war wunderbar. Er hat mich eingeladen und wir haben uns eine Weile unterhalten, bis ich ich wohl gefühlt habe und dann hat er mich gebeten, mein T-Shirt auszuziehen. Sobald ich das getan hatte, hielt er mir den Mund zu und hielt meine Hände auf dem Rücken, während er mich gegen die Wand drückte. Sofort fühlte ich seine Dominanz, sein Vertrauen und, dass ich hart wurde. Ich war hin und weg von der Situation! Er hat mich in einem sehr effektiven Hogtie gefesselt, ich nur in meinen weißen Unterhosen (von denen er wollte, dass ich sie trage), dann hat er mir die Augen verbunden und ich geknebelt. Er hat mir ein Halsband umgebunden und ließ mich so auf dem Boden liegen, während er sich hingesetzt hat, geraucht und etwas getrunken hat, und sein Werk bestaunt hat. Manchmal hat er mich mit dem Fuß geärgert, oder mich berührt, aber die meiste Zeit hat er einfach die Ansicht genossen von einem jüngeren Typen, der gefesselt und nackt zu seinen Füßen lag. Ich fühlte mich hilflos, verletzlich und entblößt. Ich schämte mich wegen der Masse an Precum, das aus meiner Unterhose lief, und auch von dem unfreiwilligem Stöhnen, und von der ganzen Situation; dass ich es peinlich fand, machte mich noch mehr an. Ich war von ihm abhängig, ich fühlte mich sicher, und ich liebte es dass er es geil fand, mich so zu sehen. Das Gefühl der freiwilligen Unterwerfung und vertrauensvollen Dominanz wurde zum Kern meines Fetischverständnisses seither. Ich bin froh, seitdem mehrere solcher Erfahrungen gehabt zu haben, aber das hier wird immer das erste mal bleiben, als ich diesen Machtaustausch erlebte.

Welche Konflikte hattest du auf dem Weg deiner kinky Entwicklung?
Ich denke, einer der größten inneren Konflikte, den ich hatte, war, mich nicht dafür zu schämen, nicht „normal“ zu sein. Natürlich mag ich das, was ich mag, aber auf einer tieferen Ebene habe ich immer akzeptiert, dass etwas nicht normal ist mit mir und dass ich „beschädigte Ware“ bin. Ich denke deswegen habe ich immer Partner ausgewählt, von denen ich unterschwellig dachte, sie wären auch „beschädigt“. Ich habe gedacht, ich verdiene niemanden, der normal „funktioniert“, oder ich würde sie abschrecken, sobald sie mich kennenlernen würden. Ich würde nicht sagen, dass ich das vollständig überwunden habe, aber ich arbeite daran. Ich schäme mich nicht länger für meine kinky Seite. Während ich es nicht mit jedem teilen will, schäme ich mich nicht länger, wenn es jemand anderem nicht gefällt, ich denke einfach, es ist nichts für ihn, ebenso, wie wenn mich jemand etwas fragt, das nichts für mich ist. Kein Hass, für mich jedenfalls nicht. So einfach, wie dies zu beschreiben ist, hat es mich Jahre gebraucht, es so auch zu fühlen, und auch viel Herzschmerz in der Zwischenzeit. Ich fühle immernoch die Last des „beschädigte Ware“-Gewichts, aber ich denke, viele Leute tun dies und ich versuche, mich dem nicht geschlagen zu geben. Jeder ist auf einer Reise, es gibt kein Ziel, nur den Weg. Wir müssen einfach nur weiter gehen.

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Aus deiner jetzigen Sicht: Was bedeuten Kink und Fetisch für dich?
Für ich ist Fetisch ein Weg, meine inneren Fantasien auf einem sicheren Weg auszuprobieren, ohne die Begrenzungen der „Normalität“. Durch Kink habe ich eine Gruppe sozialer Kontakte entwickelt und mir eine globale Community erschlossen von Leuten, die ähnlich drauf sind, wo ich sehr froh bin, ein Teil von sein zu können. Es hat mir dabei geholfen, offener dabei zu sein, die sexuellen Wünsche der Leute besser zu verstehen und deren Unterschiede, und es hat mir geholfen, selbst viel selbstbewusster aufzutreten, privat und öffentlich. Wenn ich meine Fetische auslebe, dann bin ich die ehrlichste Version von mir selbst, wo ich nicht von sozialen Normen eingeschränkt werde, oder von allgemeingültigen Verhaltensweisen, sondern das zu tun, was ich wirklich mag, und meine Erfahrungen auszubauen. Wenn ich auf großen Veranstaltungen bin, wie etwa Folsom Berlin, ist es ein Gefühl der Befreiung, ungezügelter Freiheit und er endlosen Möglichkeiten des Selbstaustestens ohne Beurteilung durch andere. Ich habe mich nie sicherer gefühlt, nie wie eine bessere Version von mir selbst, als während dieser Reise. Und natürlich fühle ich mich dann sexuell glücklich und sexy.

Welche Kinks und Fetische hast du denn?
Meine Liste an Interessen ist lang, wächst ständig und verändert sich dauernd. Hauptsächlich bin ich ein ein Bondage-Sub mit ein bisschen Interesse an SM. Jeder der mein Profil kennt, weiß dass ich auch Rubber mag und enge Klamotten. Ich bin auch manchmal ein bisschen ein Voyeur und Exhibitionist und mag auch den Geruch und Glanz von Leder. Ich mag Szenarios mit viel Gear. Ich werde mehr zum Switch, je älter ich werde, aber meistens bin ich Sub. Der stärkste Fetisch, auf den alles zurückgeht ist der des Power-Plays, ob das Dom/sub ist, oder jede andere Form, ist nicht wichtig, der Austausch von Macht und der Respekt und das Vertrauen, das damit einhergeht ist das Interessante für mich!

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Hast du dich als Person über die Jahre, während du deinen Fetisch auslebst, verändert? Zum Beispiel, wie du dich in andere hineinversetzen kannst, oder auch in Bezug auf Fähigkeiten, die du für deinen Beruf brauchst?
Es ist schwer zu sagen, wie viel von dem, was ich jetzt bin, mit meiner kinky Entwicklung zu tun hat. Ich glaube, ich habe mehr Geduld, und bin offener geworden, und dass ich mehr aus jemand anderes Perspektive denken kann. Es ist nicht mehr so leicht, jemanden zu beurteilen für eine zweifelhafte Entscheidung, die er macht, wenn ich freiwillig einen nachmittag in einem Käfig verbringe am Tag davor. Jeder so wie er will. Ich weiß, dass das was ich mag für andere provozierend und auch anstößig ist.
Meine Fetisch-Reise hat sicherlich mein Selbstverstrauen wachsen lassen als Person. Ich bin sicherlich nicht perfekt, und ich will mich auch noch verbessern mental und körperlich, aber diese Community hat mich dazu gebracht, diese Seite von mir nicht zu hassen. Stattdessen weiß ich es wertzuschätzen. Auch wenn ich nicht gegenüber jedem offen bin für Kink, aber wenn jetzt jemand eine negative oder abwertende Reaktion zeigt, weiß ich, das Problem sind sie und nicht ich. Wenn man das wirklich glaubt und nicht nur die Phrase wiederholt, ist das ein wirklich befreiendes Gefühl. Ich denke ich fühle mich mehr erleuchtet (mir fällt da gerade kein besseres Wort ein und auf die Gefahr hin, dass es überheblich klingt) als „weniger offene“ Leute.
Ich denke, ich war ziemlich mutig (andere sagen idiotisch) bei vielen Versuchen, Spielpartner zu finden, was meine sozialen Fähigkeiten ausgebaut hat, und auch die Intuition andere betreffend. Ebenso auch die Bereitschaft Dinge zu erleben, die extrem sind. Ich habe gelernt, Schmerz zu ertragen und auszuhalten auf unterschiedlichen Wegen, sowie auch einschränkende und frustrierende Umgebungen, die emotionalen Reaktionen und die Empfindungen dadurch ausgelöst. Das hat mir auch dabei geholfen, viel besser mit psychischem oder körperlichem Stress im Beruf und im persönlichen Leben zurecht zu kommen.
Eine andere große Lektion, die ich gelernt habe, ist, dass ich offener gegenüber anderen geworden bin und dass ich die Unterschiede der Menschen besser akzeptiere, ohne sie zu beurteilen, und auch dabei empathischer zu werden. Ich versuche, mehr aus dem Blickwinkel aderer Leute zu denken und versuche zu verstehen, was in ihnen vorgeht!

Wie sind bei dir Fetisch und Sexualität verbunden?
Ich denke, meine Sexualität kommt zuerst. Ich habe bisher nur mit anderen Cis homosexuellen Männern gespielt, auch wenn ich nicht weniger Respekt habe vor anderen sexuellen Identitäten. Ich war immer angeturnt von submission zwischen Männern. Auch zwischen Vater und Sohn, großem und kleinem Bruder und „Alpha“ Männern und ihren Freunden. Diese sozialen Konstrukte, wo sich einer immer dem überlegenerem unterordnet, waren immer ein Trigger für mich. Versteht mit nicht falsch: Ich will keine sexuelle Aktivitäten mit Familienmitgliedern, aber ich finde es spannend, zu sehen wie Personen sich lieben, rau und zärtlich miteinander umgehen. Miteinander kämpfend spielen, oder einen niederringen in die Unterwerfung, so wie Brüder sagen „Ich liebe dich“, und sich dann mit einem lächeln auf die Schulter hauen… kleine harmlose Attacken in Zuneigung zueinander. Aber auch das wilde In-Schutz-Nehmen, wenn diese Typen merken, das, worum sie sich kümmern, wird bedroht oder nicht respektiert. Es ist eine raue und zärtliche form der Liebe und Zuneigung und ich denke, all mein Interesse an Kinks kommt daher.
Diese Dynamiken machen mich mehr an, als alles Gear der Welt, und wenn man beides zusammenbringt, Machtdynamiken und Bondage-Gear… naja, das sollte das Ziel sein, denke ich! Haha
Meine Sexualität, besonders zu Männern, die ich attraktiv finde, scheint sich um dieses Ideal herum zu drehen. Ich mag größere, starke Männer, von denen ich denke, dass sie mich dominieren und beschützen können, aber ich mag auch kleinere Typen, die ich dominieren, wild lieben und vor der Welt beschützen könnte.

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Du hast gesagt, dass du es magst, in Sessions in der Sub-Rolle zu sein. Kannst du einmal beschreiben, wie du dich fühlst, wenn du in dieser Rolle bist?
Submissiv zu sein bedeutet für mich, meine inneren Gedanken fahren zu lassen. Ich denke sonst im Alltag sehr viel nach, und habe Schwierigkeiten damit, diese innere Stimme ruhig zu bekommen. Wenn ich in einer Session bin und jemand anders die Entscheidungen trifft, und all die Fähigkeien nimmt, sich zu bewegen, zu sehen, zu sprechen, und so weiter, zwingt mich das dazu, die mentale Kontrolle aufzugeben. In solchen Momenten ist mir alles sehr präsent und ich werde sehr responsiv auf das, was passiert, ich fühle mich sicher und geschützt, auch wenn ich gefloggt werde, weil der Schmerz den Fokus erhält, und das After-Care, oder zärtliche Momente, führen dazu dass ich mich sicher fühle. Die Balance ist dabei jedoch sehr wichtig!
Je länger die Session, desto stärker wird meine innere Geilheit und nimmt Überhand. Ich bin nicht länger „Ich“, stattdessen werde ich der Boy, das Sexobject, das Toy (oder wie immer man es nennen will) und ich lasse meine Hemmungen fallen. Ich mache, was verlangt wird, ohne mich zu beschweren, und gehe oft über das, was ich als meine Grenzen beschrieben habe. Es ist, wie in einem Hoch zu sein, aber dabei gleichzeitig alles sehr klar zu sehen. Ich bin sehr verletzlich, weil all meine Abwehr verringert ist, deswegen ist es wichtig, dass der Dom richtig mit mir umgeht. Ich bin sehr glücklich, bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht zu haben. Es baut sich immer mehr auf, bis mein Geist ganz leer ist, wenn ich dann am Schluss komme… und oh man, der Orgasmus ist großartig, und mein Kopf ist dann auch völlig leer. Für ein paar Stunden danach spüre ich keine Geräusche in meinem Kopf, ich fühle mich friedvoll und relaxed, aber auch hoch verwundbar. Aber da ich normalerweise in einer sicheren Umgebung bin, ist dies ein sehr schönes Gefühl. Ich kann nicht genug betonen…, das ist der Grund, warum After-Care so wichtig ist! Wenn ich zu dem Zeitpunkt irgendetwas Negatives, Ablehnung oder Missbrauch erfahren würde, hätte ich keine mentalen Abwehrkräfte, um mich selbst zu beschützen, und das könnte mich wirklich beschädigen. Dankbarerweise sind die Leute, mit denen ich das mache, gut in dem was sie da machen.

Spielt dein Fetisch, jenseits von Sessions, auch in deinem Alltag eine Rolle?
Nein, eigentlich nicht. Ich will die Dinge trennen. Ich betreue andere Leute im Job und ich fühle mich als derjenige, der alle zusammen hält. Ich könnte in der Rolle nicht funktionieren, wenn ich immer 100% submissive wäre.
Allerdings habe ich schon mal Rubber unter den Klamotten in der Öffentlichkeit getragen, oder habe etwas angezogen, weil jemand anderes es wollte. Dies kann für eine Weile Spaß machen. Ich mag es aber, entweder alles, oder nichts zu tun, und so können solche Dinge Spaß machen als Teil von etwas Größerem, aber sie langweilen mich, wenn sie von einem Dom von weit weg kommen, den ich nicht regelmäßig sehe. Deswegen mache ich keine Chastity- oder Keyholder-Spiele. Ich brauche die menschliche Interaktion, damit es weiter Spaß macht, sonst wird es schnell lästig und führt nicht zu etwas Besserem.
Während ich striktes Bondage, und Befehle zu bekommen mag, finde ich es auch schön, auf der Couch zu kuscheln und einen Film zu sehen. Ich will auf verschiedenen Feldern des Sozialen funktionieren, ohne, dass meine Sexualität die Basis darstellt, dessen was ich bin. Ich wäre auch gern ein emotionaler und unterstützender Anker für meinen (imaginären) Partner, und ich weiß, das wäre nicht möglich, wenn er mich nur als sub sieht. Das Leben ist zu komplex, um nur eine Sache die ganze Zeit über zu sein; ich will nicht mehr über meinen Kink definiert werden, als über Sexualität, Gender, Alter, und so weiter.

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Wenn du auf die Kink-Community als ganzes blickst: Welches sind aus deiner Sicht die größten Probleme derzeit?
Ich denke, die Kink-Community ist sehr großartig, und ich glaube, es gibt nicht allzu viele Probleme in der Community als ganzer, obwohl wir uns daran erinnern müssen, uns gegenseitig mit Respekt zu behandeln, besonders in der Online-Community.
Ich verstehe, dass viele Leute sich diese Art von Inhalten ansehen, wenn sie geil sind, und vielleicht nicht klar denken können, aber denkt einen Moment nach, bevor man sich an jemand anders richtet. Projiziere nicht deine Fantasie auf jemand anderen. Die vielen Male, als ich mit der ersten Nachricht angeschrieben wurde mit „Bitte Sir, zerstöre mein Loch“ … ähm, hast du mein Profil gelesen? Und auf der anderen Seite nennen mich Leute Schlampe, Schwuchtel, Slut, ohne je mit mir gesprochen zu haben. Ein Kontakt muss aufgebaut werden, bevor man eventuell anfängt, herabwürdigende Sprache zu verwenden. Es gibt dafür einen Ort, aber bitte mit gegenseitigem Einvernehmen!!
Das andere große Thema, von dem man ständig hört, was mir auch passiert ist, ist „Ghosting“. Man muss nichts tun, was man nicht tun will, und man kann auch immer in letzter Minute seine Meinung ändern. Aber es nicht schwierig, der Person eine kurze Nachricht zu schicken. Und lüge nicht! Wenn man im letzten Moment absagt, weil, ähm „mein Hund eine Erkältung hat“, verärgert man die andere Person. Wenn man schreibt, man kommt nicht, weil man zu nervös ist, oder weil man dachte man würde dies hier wollen, aber man nun seine Meinung geändert hat,… nun das ist fair und viel einfacher zu verstehen und nachzuvollziehen, also so eine dumme Entschuldigung. Es ist leicht, ein Gespräch zu haben über seine Kinks und dass man sie gleich umsetzen will,… eine Woche später ist das Gefühl vielleicht verflogen, aber das ist okay!! Von der Empfängerseite betrachtet, sollte man nicht zu verärgert sein, wenn jemand absagt (vorausgesetzt, derjenige teilt es mit), sonst wird man sich nur schlecht fühlen.

Chris, danke für dieses Interview!

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(Interviewer: Michael)

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